Radsport - TSV Betzingen die Nummer eins in der Region. 17-jähriger Emanuel Kusch im LandeskaderTalent und sehr viel ArbeitVon Alexander ThomysBETZINGEN. »Wir sind die Nummer eins in der Region«, erklärt Nachwuchstrainer Tilman Bücheler vom TSV Betzingen selbstbewusst. Tatsächlich können die Betzinger Radrennsportler auf eine erfolgreiche Entwicklung verweisen: In der Saison 2010 gehen für den TSV Betzingen so viele Lizenz-Rennfahrer an den Start wie schon lange nicht mehr.
Daniel Walker verstärkt dabei die Amateur-Mannschaft, bei den U 19-Junioren gibt es mit Alexander Benkendorf und Marcel-Lino Dangel zwei Neue, die mit Simon Walker, Tobias Walz und Emanuel Kusch ein Team bilden. Sebastian von Friedolsheim tritt in der U 17-Klasse an. Senta Hajek, einzige Betzinger Lizenzfahrerin, schaffte es im Team Albstadt gar bis in die Bundesliga.Erstmals ein Teambus Allen voran sorgte Emanuel Kusch in der jüngsten Vergangenheit für positive Schlagzeilen: Der 17-Jährige siegte in der Gesamtwertung beim Interstuhl-Cup und wurde zuletzt in den Landeskader berufen. Bei einer Rundfahrt in Cottbus durfte Kusch erste Erfahrungen im Trikot der Landesauswahl sammeln. Der Engstinger Walddorfschüler peilt auch in dieser Saison einen Erfolg in der Interstuhl-Rennserie an: »Ein Platz zwischen eins und fünf sollte machbar sein. Zurzeit bin ich in relativ guter Form«, glaubt Kusch. In diese sportlichen Erfolge investieren die ambitionierten Betzinger Amateure viel Zeit und Geld. Rund 2 500 Euro kostet eine anspruchsvolle Ausrüstung, anfallende Kosten bei Wettkämpfen müssen die Radler zum größten Teil selbst tragen. In der neuen Saison können die Betzinger dabei erstmals auf einen Teambus zurückgreifen, den ein Sponsor zur Verfügung stellt. »Das lässt unsere Fahrkosten deutlich sinken«, freut sich Trainer Bücheler. Regelmäßiges Training ist bei diesem Engagement natürlich Pflicht - im Winter in der Halle, ansonsten bei Wind und Wetter in der ganzen Region. Am vergangenen Mittwoch stand für die Betzinger Radler eine intensive Sprint-Einheit auf dem Programm - in Tübingen. »Da fahren wir zum Aufwärmen hin«, so der 24-jährige Coach vor der rund eineinhalbstündigen Trainingsfahrt. Bis zu 15 000 Kilometer absolvieren die Amateur-Radler pro Jahr. Kusch unterstreicht die hohe Trainings-Motivation: »Erst kommt die Arbeit, dann der Erfolg und am Ende der Spaß«, so der 17-Jährige, der zugleich betont: »Ich fahre Rad, um zu gewinnen.? Auch Coach Bücheler unterstreicht die Willensstärke als wichtigen Faktor: »Neben Talent braucht man auch sehr viel Arbeit und Konstanz. Da hängt viel mit dem Kopf zusammen, man muss sich selber zeigen, dass man es kann. Radfahren ist für uns nicht nur Sport, sondern eine Lebenseinstellung.« Geld verdienen lässt sich im Amateur-Bereich damit allerdings nicht. »Dafür habe wir auch keine Doping-Probleme«, ist sich Bücheler sicher, der die entsprechenden Kontrollen trotzdem befürwortet. »Da kommt schon niemand auf dumme Gedanken.« Der Aufstieg in den Profibereich sei selten. »Die Auswahl an guten Fahrern ist groß und es gibt nur wenige Profiteams. Aber auch im Amateur-Bereich gibt es viele interessante Rennen«, so der Betzinger Nachwuchstrainer, der seit drei Jahren beim TSV als Übungsleiter aktiv ist. Zuvor fuhr der 24-jährige C-Trainer selbst Rennen. »Ich bestreite zurzeit keine eigenen Rennen, bleibe jedoch trotzdem so dicht wie möglich am Rennsport dran, denn das ist wichtig für das Gefühl, welches man den Sportlern vermitteln sollte«, so Bücheler. (GEA)
Doppelschlag durch KuschBetzinger Junioren-Radrennfahrer siegt in Balingen und SigmaringenAm Wochenende standen für die Radrennfahrer des TSV Betzingen die letzten beiden Etappen des Interstuhl-Cups auf dem Programm.Bei strahlendem Sonnenschein standen am Samstag in Balingen-Engstlatt Marc Landmann, Tobias Walz und Emanuel Kusch am Start, während Simon Walker wegen Rückenproblemen zum zuschauen gezwungen wurde. Auf der kurzen, nur 650 Meter langen Rundstrecke konnte Kusch dann zwar in den ersten Wertungen erfolgreich punkten, verlor dann aber etwas die Kontrolle und musste mit ansehen, wie immer mehr Fahrer Punkte und damit auch berechtigte Siegeschancen bekamen. Kurz vor Ende des Rennens lag Kusch zwar wieder in Front, allerdings war sein Sieg noch keinesfalls sicher. Erst mit dem Gewinn der vorletzten Wertung konnte er für Klarheit sorgen. So gewann er dann zwar knapp, aber dennoch verdient seine vierte Etappe im Interstuhl-Cup. Marc Landmann sicherte sich durch einen gelungenen Ausreißversuch den zehnten Platz, Tobias Walz kam im Hauptfeld ins Ziel. Durch den Sieg konnte Kusch seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor der letzten Etappe noch einmal deutlich ausbauen, sodass der Gesamtsieg schon zum Greifen nahe war.Wiederum bei bestem Wetter startete das junge Team dann am Sonntag in Sigmaringen wieder komplett. Befreit durch den großen Vorsprung in der Gesamtwertung trumpfte Kusch bei der letzten Etappe noch einmal ganz groß auf und beseitigte mit einer Galavorstellung jeglichen Zweifel an seinem Gesamtsieg. Bereits nach fünf von 70 zu fahrenden Runden konnte sich Kusch mit sieben weiteren Fahrern absetzen und den Vorsprung immer weiter ausbauen. Die fünf Wertungen konnte Kusch allesamt für sich entscheiden und lang schon früh uneinholbar vorn. Kurz vor Ende vollzog die Gruppe dann schließlich die Überrundung des Hauptfelds, in welchem seine Teamkollegen Walker, Walz und Landmann jeden weiteren Ausreißversuch vereitelten. Somit konnte Kusch auch das letzte Rennen für sich entscheiden und in seinem ersten Juniorenjahr die Gesamtwertung des kleinen Finales gewinnen. Die Juniorenwertung war dann sogar komplett in Betzinger Hand, hier belegten Kusch, der Gesamt-Zehnte Walker und Walz die ersten drei Plätze. femaerschienen Reutlinger Nachrichten am 07.10.2009
Emanuel Kusch erneut nicht zu schlagenRadsport: Dem Juniorenfahrer vom TSV Betzingen gelang sein vierter Saisonsieg Bei der neunten Etappe des Interstuhl-Cups der Radrennfahrer gelang dem Juniorenfahrer Emanuel Kusch vom TSV Betzingen sein vierter Saisonsieg.
Das Rennen in Tieringen fand auf einem 1,3 km langen Rundkurs mit einem kurzen, giftigen Anstieg statt. Insgesamt hatte das Fahrerfeld der Junioren, Amateur-C-Klasse und den Senioren insgesamt 40 Runden zu bewältigen. Der Sieger des Rennens wurde durch Wertungspunkte errechnet, welche es alle fünf Runden zu vergeben gab. Hier bekamen dann die ersten vier Fahrer fünf, drei, zwei, und einen Punkt, wobei die Schlusswertung doppelt zählte.So begann das Rennen dann auch erwartungsgemäß mit hohem Tempo. Doch noch vor der ersten Wertung gab es die erste Attacke von Altmeister Axel Schäfer vom RV Gomaringen, der nur Emanuel Kusch folgen konnte. Die Beiden bildeten somit gleich die Spitze des Rennens und harmonierten gut zusammen, so dass der Vorsprung zum Hauptfeld rasch anwuchs. Bei den Wertungsrunden wechselten sich die beiden regelmäßig ab und konnten so weiterhin ein konstant hohes Tempo fahren. Hinten im Hauptfeld waren es vor allem die Gomaringer und Kuschs Teamgefährten Tobias Walz, Marc Landmann und Simon Walker, welche immer wieder die Nachführarbeit der anderen Teams störten und weitere Attacken vereitelten. So schafften Kusch und Schäfer dann neun Runden vor Schluss die Überrundung des Hauptfeldes. Während Kusch allerdings in der vorletzten Wertung nochmals wichtige Punkte sammeln konnte, schaffte es Axel Schäfer nun nicht mehr, sich unter die Punkteträger zu mischen. Damit gewann Kusch das Rennen schließlich mit 28 Punkten vor Axel Schäfer mit 22 Punkten. Kuschs Teamkollegen vom TSV Betzingen konnten das Rennen allesamt im Hauptfeld beenden. Marc Landmann wurde 18., Simon Walker 19. und Tobias Walz 24. Mit seinem dritten Sieg im neunten Rennen um den Interstuhl-Cup konnte Kusch seine Führung in der Gesamtwertung verteidigen und den Vorsprung auf seinen Verfolger Gunter Bohnenberger vom RSV Tailfingen weiter vergrößern. Bei den drei noch ausstehenden Rennen in Tailfingen, Balingen und Sigmaringen ist das Ziel der jungen Betzinger Mannschaft nun, die Gesamtführung von Kusch zu verteidigen. eibeerschienen: Reutlinger Nachrichten am 8.Sept. 2009
Doppelschlag durch Emanuel Kusch Radsport: Betzinger führt im Interstuhl-CupFür die Radrennfahrer des TSV Betzingen standen am Wochenende gleich zwei Rennen auf dem Programm. Zwei Mal siegte Emanuel Kusch.Am Samstag in Mönchweiler standen für die Betzinger die Juniorenfahrer Emanuel Kusch, Simon Walker, Tobias Walz, sowie der Elite-Fahrer Marc Landmann und Senta Hajek am Start. Bereits im ersten Rennen der Jugend- und Frauenklasse konnte Senta Hajek in der Frauenwertung den dritten Platz erreichen. Im Rennen der Junioren und der Amateur C-Klasse hatten sich die restlichen vier Betzinger einiges vorgenommen. So versuchte es Emanuel Kusch bereits in der dritten von 38 zu fahrenden Runden, scheiterte jedoch noch mit seinem Angriffsversuch. Weitere drei Runden später sollte es ihm dann allerdings besser gelingen. Rasch baute er seinen Vorsprung zum Hauptfeld aus, in dem vor allem Simon Walker weitere Ausreißversuche vereitelte. Nach 17 Runden zog schließlich ein heftiges Gewitter auf, welches die Rennleitung dazu zwang, das Rennen zuerst unter-, später dann komplett abzubrechen. Nach knapp der Hälfte der zu fahrenden Distanz wurde Kusch somit zum Etappengewinner erklärt und konnte somit seinen zweiten Saisonsieg feiern. Simon Walker landete auf Platz vier. Am Folgetag begrüßte die Fahrer dann strahlender Sonnenschein zum Kriterium in der Innenstadt von Villingen. Der Rundkurs hatte eine Länge von 900 Metern, wovon ungefähr die Hälfte auf Kopfsteinpflaster zu fahren war. Beim Rennen der Jugend- und Frauenklasse konnte wiederum Senta Hajek überzeugen und wurde Zweite ihrer Klasse. Im Rennen der Junioren- und Amateur-C-Klasse standen erneut die drei Junioren Kusch, Walker und Walz sowie der Elitefahrer Landmann am Start. Dieser begann das Rennen dann auch fulminant mit der ersten Attacke. Über 65 Runden wurden in jeder fünften Runde dann Wertungspunkte vergeben und somit der Tagessieger ermittelt. Dank der guten Unterstützung seiner Teamkollegen Landmann und Walker konnte Kusch gleich die erste Wertung für sich entscheiden. Auch bei der vierten Wertung war er nicht zu schlagen und lag somit schon früh im Rennen nach Punkten in Führung. Nachdem sich allerdings in den folgenden Wertungen der Meßstetter Gunter Bohnenberger an ihm vorbeischieben konnte, war Kusch gezwungen, erneut zu handeln. Also setzte er 19 Runden vor Ende des Rennens zur Attacke und konnte gemeinsam mit Altmeister Axel Schäfer und einem weiteren Fahrer Runde um Runde Zeit auf das Hauptfeld gutmachen. In dieser Spitzengruppe gab es dann auch keine Zweifel, wer an diesem Tag der stärkste Fahrer war. Kusch sicherte sich in überlegener Manier die letzten drei Wertungen und konnte das Rennen somit souverän für sich entscheiden. Beim Rennen der höchsten Amateurklasse konnte sich der Betzinger Felix Mager trotz einiger Attacken nicht absetzen und wurde in einem starken Feld Zehnter. Durch seine zwei Siege konnte sich Emanuel Kusch nun auch in der Gesamtwertung um den Interstuhl-Cup an die Spitze setzen, auch sein Teamkollege Simon Walker schaffte durch den vierten Platz in Mönchweiler den Sprung von Gesamtrang vier auf Platz drei. Für die zweite Saisonhälfte, in der nochmals fünf Rennen um den Interstuhl-Cup anstehen, hat sich die junge Betzinger Mannschaft nun zum Ziel gesetzt, diese Plätze in der Gesamtwertung so gut wie möglich zu verteidigen. Wenn das Teamwork weiter so funktioniert, bestimmt kein Ding der Unmöglichkeit. fema---------------------Erscheinungsdatum: Dienstag 07.07.2009in den Reutlinger Nachrichten
Kusch fährt knapp am Sieg vorbeiRadsport: Betzinger nach starker Leistung am Ende ZweiterNur eine Woche nach seinem Sieg im LBS-Cup Rennen der Junioren in Schwenningen verpasste Radsportler Emanuel Kusch vom TSV Betzingen am Sonntag den nächsten Sieg nur denkbar knapp.Bei der fünften Etappe des Interstuhl-Cups der Radrennfahrer in Deisslingen wurde Emanuel Kusch nur knapp geschlagen und musste sich diesmal mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Das Rennen ging über 60 Runden zu je einem Kilometer und wurde nicht auf Endsieg gefahren, sondern als Kriterium mit sechs Wertungsrunden. Von Beginn an wurde das Rennen auf dem topfebenen Rundkurs sehr schnell gefahren. Dennoch gelang es Kusch, mit Hilfe seiner Teamkollegen Simon Walker, Tobias Walz und Marc Landmann, schon die zweite Wertung für sich zu entscheiden. Im weiteren Verlauf des Rennens konnte sich schließlich eine Spitzengruppe vom Hauptfeld lösen. Da kein Betzinger Trikot in dieser Gruppe vertreten war waren es erneut Walker, Walz und Landmann, die für ihren Kapitän die Tempoarbeit im Hauptfeld übernahmen. Nachdem der Vorsprung aber nicht merklich verringert werden konnte, setzte Kusch alles auf eine Karte und machte sich allein auf die Verfolgung der Spitzengruppe, welche er dann auch nach einigen Runden Solofahrt erreichte. Hier fackelte er schließlich nicht lange, griff erneut an und ließ die bis dahin Führenden stehen. Er holte sich damit die vorletzte Wertung und lag damit nach Punkten bereits auf dem ersten Platz, jedoch sollte es an diesem Tag nicht für den Sieg reichen. Der langen Soloflucht musste er gegen Ende des Rennens dann Tribut zollen und wurde noch von Martin Müller (RSV Öschelbronn) überholt. Dieser sicherte sich die letzte, doppelt zählende Wertung und und konnte sich damit in der Tageswertung noch knapp an Kusch vorbeischieben.Simon Walker konnte sich ebenfalls noch drei Wertungspunkte erkämpfen und wurde somit noch 17. Marc Landmann wurde 29., Tobias Walz 41. Trotz des knapp verpassten Sieges an diesem Tag war man im Betzinger Lager mit Blick auf die Gesamtwertung hochzufrieden. Hier konnte sich Emanuel Kusch durch den zweiten Platz auf Rang drei vorschieben und sein Teamkollege Simon Walker belegt aktuell den vierten Gesamtrang. prwaErscheinungsdatum: Dienstag 09.06.2009in den Reutlinger Nachrichten
Emanuel Kusch schlägt deutsche EliteRadsport: TSV Betzingen beim LBS-Cup-Rennen der Junioren in SchwenningenBeim LBS-Cup-Rennen der Junioren am Pfingstsonntag in Schwenningen waren mit Emanuel Kusch, Simon Walker und Tobias Walz auch drei Radrennfahrer des TSV Betzingen am Start.Bei strahlendem Sonnenschein und morgendlich kühlen Temperaturen wurden die Juniorenfahrer bereits um 7 Uhr morgens auf die 71 km lange Strecke gelassen. Zu fahren waren elf Runden auf einem anspruchsvollen welligen Kurs rund um Schwenningen. Dementsprechend gingen es die rund 80 Starter in den ersten Runden noch recht locker an. Doch schon in der vierten Runde setzten sich die Fahrer der drei am Start stehenden Bundesligamannschaften, vom Team Maisch Sportswear, dem Team Cebion und dem Team Rothaus, an die Spitze des Feldes und forcierten das Tempo.
In der fünften Runde schließlich suchte Emanuel Kusch vom TSV Betzingen sein Heil in der Flucht und versuchte sich am Anstieg abzusetzen. Überrascht vom Antritt des jungen Betzingers konnten nur zwei weitere Fahrer folgen, Sandro Melchien vom Team Cebion und ein Fahrer des Teams Maisch Sportswear. Dieser jedoch konnte das hohe Tempo nicht halten und fiel nach kurzer Zeit wieder ins Feld zurück. Währenddessen kontrollierten Kuschs Teamkollegen vom TSV Betzingen das Geschehen im Hauptfeld und vereitelten immer wieder weitere Vorstoßversuche. Das Duo Kusch und Melchien konnte so einen maximalen Vorsprung von einer Minute herausfahren, ehe das Hauptfeld unter der Regie vom starken Team Rothaus und dem Team Maisch Sportswear die Lücke in der achten Runde wieder schließen konnten. Somit war drei Runden vor Schluss wieder das gesamte Fahrerfeld zusammen und die Karten wurden wieder neu gemischt. Tobias Walz musste dabei jedoch seiner harten Teamarbeit Tribut zollen und fiel zurück. Bis in die letzte Runde hinein schien nun alles auf einen Massensprint herauszulaufen, ehe sich Kusch erneut ein Herz nahm und alles auf eine Karte setzte. Rund vier Kilometer vor dem Ziel attackierte er das zweite Mal, nun konnte seinem Antritt allerdings niemand folgen. Schnell wuchs sein Vorsprung wieder an, und auch der Versuch der Bundesligateams, Kusch noch einmal zu stellen, wurde zu spät gestartet. So konnte Kusch das Rennen im Alleingang mit 15 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden und verwies die Bundesligafahrer Florian Scheit (Team Maisch Sportswear) und den dritten der Süddeutschen Meisterschaft, Jascha Sütterlin vom Team Rothaus, auf die weiteren Plätze. Simon Walker wurde schließlich 43., Tobias Walz 48. Nach erst zwei Jahren unter dem neuen Trainer Tilman Bücheler ist dies der erste große Erfolg für die junge Betzinger Mannschaft und bestätigt die gute Jugendarbeit und weckt Erinnerungen an alte Betzinger Bundesligazeiten als Team Heinrich Schmid. femaErscheinungsdatum: Mittwoch 03.06.2009in den Reutlinger Nachrichten
Das Podium erneut knapp verpasstBeim dritten Rennen um den Interstuhl-Cup der Radrennsportler in Friedrichshafen, konnten die Fahrer des TSV Betzingen am Sonntag an ihre guten Resultate der Vorwoche anknüpfen. Allerdings war auch dieses Mal das Glück nicht auf ihrer Seite und sie verpassten das Podium durch den vierten Platz des Junioren-Fahrers Emanuel Kusch wieder denkbar knapp. Auf der engen und teilweise sehr gefährlichen Rennstrecke in Friedrichshafen waren die Rennen von zahlreichen Stürzen geprägt. So ging im Frauenrennen die Betzingerin Senta Hajek und im Rennen der Junioren TSV-Fahrer Simon Walker zu Boden. Beide konnten das Rennen allerdings mit leichten Blessuren fortsetzen.Unbeeindruckt davon gelang Emanuel Kusch an seinem siebzehnten Geburtstag ein starkes Rennen, welches mit einem tollen vierten Platz belohnt wurde. Mit Marc Landmann als Neuntem konnte sich ein weiterer Betzinger unter den ersten Zehn platzieren und für eine erneut starke Mannschaftsleistung sorgen. Thomas Rupp und Tobias Walz, noch deutlich gezeichnet von seinem Sturz vor Wochenfrist, beendeten das Rennen ebenso vorzeitig wie der im Großen Finale der A-, B-, und C-Amateure startende Felix Mager.erschienen 28.04.08, Reutlinger Nachrichten
Zweimal knapp am Podium vorbei gerastRadsport: TSV Betzingen beim Interstuhl-CupAm Wochenende startete für die Radrennfahrer vom TSV Betzingen mit den ersten beiden Rennen des Interstuhl-Cups die heiße Phase der Saison.Die erste Etappe wurde am Samstag bei regnerischem Wetter in Wilflingen ausgetragen. Im kleinen Finale waren Thomas Rupp, Tobias Walz, Marc Landmann und Simon Walker am Start. Sie konnten sich ohne Sturz im Feld durchsetzen und auch immer wieder Akzente nach vorne setzen. Am Schluss belegte Simon Walker mit einem klasse Schlusssprint den vierten Platz, Thomas Rupp wurde Elfter, Marc Landmann 19. Tobias Walz kam ebenfalls im Hauptfeld an. Gewonnen hat bei seinem Heimrennen in Wilflingen Matthias Kazior. Im großen Finale startete Felix Mager als einziger Betzinger. Er erwischte keinen guten Tag und konnte als 38. keine Akzente setzen. Am Sonntag mussten die Fahrer in Durchhausen gleich wieder ran. Das Rennen wurde als Kriterium gefahren, dabei entscheidet nicht der Zieleinlauf, sondern die bei den Wertungsrunden erzielten Punkte über das Ergebnis. Bei weitaus besseren Wetterbedingungen als am Vortag, nahmen gleich sieben Betzinger an den Rennen verschiedener Klassen teil. Den Anfang machte Senta Hajek, welche in ihrem Rennen gute 23. und damit viertbeste der Frauen wurde. Im Kleinen Finale der Amateur-C-Klasse und Junioren standen mit Marc Landmann, Simon Walker, Emanuel Kusch, Thomas Rupp und Tobias Walz gleich fünf Betzinger am Start. Diese fünf konnten sich immer wieder in Attacken in Szene setzen und so konnte Simon Walker, nach einem gelungenen Fluchtversuch, eine der Wertungsrunden für sich entscheiden. In der Endabrechnung reichte es ihm damit zu Platz elf. Thomas Rupp wurde 21. und Emanuel Kusch 25. Tobias Walz musste das Rennen aufgrund eines schweren Sturzes beenden.Im Großen Finale der A-, B- und C-Amateure war mit Felix Mager wieder nur ein Betzinger vertreten, umso erfreulicher war allerdings seine Leistung. Kurz nach der Hälfte des Rennens konnte er sich mit sechs weiteren Fahrern vom Hauptfeld absetzen. Aus dieser Spitzengruppe heraus konnte sich Felix Mager bei der Schlusswertung, welche doppelt zählt, den dritten Platz erkämpfen. In der Tageswertung bedeutete das für ihn einen guten vierten Platz. Trotz der knapp verpassten Podestplätze sind die Betzinger mit dem Auftakt des Interstuhl-Cups zufrieden und hoffen in den nächsten Rennen auf ähnlich gute Resultate.erschienen Reutlinger Nachrichten Di. 21.April 09Bilder
Die neue Radsaison 2009 hat begonnen. Auch für die Betzinger Radsportler ging es bereits am 21. und 28. März mit 2 Trainingsrennen in Nürtingen los. Sie nutzten diese Rennen zum Formaufbau und konnten sich dort auch einige Male zeigen. Während beim 1. der beiden Rennen Felix Mager, Marc Landmann und 3 der 4 Junioren Thomas Rupp, Emanuel Kusch und Simon Walker (Tobias Walz war im Trainingslager) starteten, starteten beim 2. Rennen nur noch alle 4 Junioren.Am Ostermontag ging dann die Saison richtig los mit dem Klassiker in Schönaich das für den LBS-Cup ausgetragen wurde. Wieder waren Felix Mager und Marc Landmann im Elite-C Rennen am Start um 08:00 Uhr. Tilman Bücheler fehlte, weil er noch eine Fußverletzung auskuriert. Es war ein hartes Rennen was Marc Landmann als erster zu spüren bekam und am Berg abreißen lassen musste. Felix Mager hielt sich tapfer im Feld und musste leider wegen eines Defekts in der letzten Runde abreißen lassen, was ihn den Anschluss ans Feld kostete. Tobias Fath aus Wannweil konnte dieses Rennen für sein Team aus Empfingen gewinnen.Die 4 Junioren starteten um 08:15 Uhr. Da die Runde sehr groß ist, konnten darauf auch 2 Fahrerfelder gleichzeitig starten. Auch hier mussten die Junioren leider abreißen lassen. Allerdings war es auch eine mächtige Konkurenz, von denen man möglicherweise auch bald Namen bei größeren Veranstaltungen hören könnte.Am daurauffolgenden Wochenende waren die Fahrer wieder am Start des Interstuhl-Cups, der dieses Jahr gleich mit einem Doppelwochenende begann. Am Samstag, 18.April, in Wilfingen und am 19.April in Durchhausen. Während Marc Landmann mit den 4 Junioren im „Kleinen Finale“ startete, startete Felix Mager als einzigster Betzinger im „Großen Finale“. Auch die Betzinger Frau Senta Hajek war mit ihrem 1.Rennen dieses Jahr und auch ihrem 1.Rennen in der Damenklasse (im Jahr zuvor Juniorin) am Start. Sie startete allerdings allein in Rennen 2.Bericht S.Walker
Vereine - Gebrauchtes boomt: Traditions-Radbörse des TSV Betzingen war ein voller Erfolg. Vor allem der Kinder-und Jugendbereich ist gefragt Stau vor der Kemmlerhalle REUTLINGEN-BETZINGEN. Fahrradfahrer stehen eher selten im Stau. Wenn Radbörse in Betzingen angesagt ist, schon: Am Freitagabend und Samstag knubbelte es sich gewaltig vor und in der Kemmlerhalle. Die Helfer von der Radsportabteilung des TSV Betzingen hatten alle Hände voll zu tun, um den Ansturm in geordnete Bahnen zu lenken. »Der Gebrauchtmarkt wird immer größer«, stellte Abteilungsleiterin Monika Kolberg am Samstagnachmittag, als der größte Rummel vorbei war, ermattet, aber höchst zufrieden fest. Menschentrauben 250 Radbesitzer, die sich von ihrem Drahtesel trennen wollten, standen am Freitagabend Schlange. Und am Samstagmorgen wollte jeder der Erste sein, um sein Wunschrad zu ergattern: Schon lange vor der offiziellen Eröffnung bildeten sich Menschentrauben vor der Kemmlerhalle, die dann regelrecht gestürmt wurde. »Das hat mich schon einigermaßen erstaunt«, meint Monika Kolberg. Denn eine Woche vorher war die Radbörse der Eile Degerschlacht im Audi-Zentrum, die größte im ganzen Kreis. Das Gros der Käufer und Verkäufer, die sich in der Kemmlerhalle tummelten, kam nach den Beobachtungen der Helfer aus Betzingen selbst und der näheren Umgebung.Wie Doris Müller, die stolz mit einem Kotter-Rennrad von dannen zieht. Ein Oldie zwar, aber mit echtem Stahlrahmen und immerhin zwölf Gängen. 60 Euro kostet das gute Stück. Das will sie jetzt aufrüsten. Und hofft, dass sie mit dem neuen, alten Rad endlich mit ihrem Mann mithalten kann.Das Ehepaar gehört schon fast zu den Stammkunden der TSV-Radbörse. Früher hat es hier selbst Kinderräder verkauft - ein Bereich, der seit eh und je boomt, so Monika Kolberg. »Nach zwei, drei Jahren brauchen die ja schon etwas Neues.« Die Angebotspalette ist groß, reicht vom »Rennrad« für Dreijährige bis zum Trailer, der ans Rad von Papa oder Mama angehängt wird.»Es geht querbeet«, sagt die Abteilungsleiterin, und meint damit auch den Erwachsenenbereich. Die Leute kauften sich häufiger Räder als früher, oft sei dann kein Platz mehr für die alten. Manche suchten auch bewusst nach billigen Drahteseln als »Zweitrad«, um den Verlust bei Diebstahl in Grenzen zu halten.Die TSV-Radsportabteilung veranstaltet ihre Börse seit über 25 Jahren in der Kemmlerhalle. Ist das Gedränge nicht zu groß, nehmen sich die Helfer viel Zeit für Beratung. Davon profitieren beide Seiten. Denn zehn Prozent des Verkaufserlöses gehen an die Abteilung. »Damit«, so Monika Kolberg, »schaffen wir uns im Frühjahr ein Polster für die Vereinsarbeit im Jahr.« (keg)erschienen im GEA am 23.03.09
MTB-Fahrtechnikkurse des TSV Betzingen Sein Mountainbike beherrschen in jeder kniffeligen Stelle im Gelände, das ist leichter gesagt als getan. Deshalb veranstalten die Mountainbiker des TSV Betzingen zwei Fahrtechnikkurse. Mit Markus Stahlberg, dem Tübinger Trial-Spezialisten und Deutschen Meister finden am 14. März ein Grundkurs und am 15. März ein Fortgeschrittenenkurs jeweils von 9.30 bis 16 Uhr statt. Auf dem Lehrplan stehen Gleichgewichtsübungen, Freies Stehen, Brems- und Kurventechniken, Auf- und Abwärtstechniken, Bewältigen von Hindernissen und kritischen Situationen u.a.. Ziel der beiden Tage ist es, mehr Fahrsicherheit zu bekommen und auch um neue Herausforderungen zu meistern. Anmeldung und alle weiteren Informationen finden Interessierte unter www.tsv-betzingen.de unter Radsport/Events MTB.
750-Jahr-Feierlichkeiten - TSV Betzingen schießt mit 750-Kilometer-Lauf übers Ziel hinaus. Am Ende 1 709 Kilometer Sportlicher Jubiläums-Endspurt VON ULRIKE GLAGE REUTLINGEN-BETZINGEN. Jubiläumsfeierlichkeiten können eine schweißtreibende Angelegenheit sein. Vor allem, wenn man sie so sportlich angeht wie der TSV Betzingen. Mit seinem 750-Kilometer-Lauf zum 750-Jahr-Jubiläum bewies er am Sonntag einmal mehr, was für einen langen Atem die Betzinger haben. Die schossen vor lauter Begeisterung weit übers Ziel hinaus: 268 Teilnehmer rannten, was das Zeug hielt, sodass am Ende 1 709 Kilometer zusammenkamen - satte Reserve für die nächsten 750 Jahre.
Laufen fürs 750-Jahr-Jubiläum: Ganz schön flott war der Beitrag der Rennrad-Jugend des TSV Betzingen, die tags zuvor noch ihre Bergmeisterschaften ausgetragen hatte.GEA-FOTO: MEYER »Wenn ihr wüsstet, wie schön ihr davon werdet« Kaum hatte morgens um 10 Uhr Dietmar Heim von der Betzinger Volksbank den Startschuss abgefeuert, ging's schon rund auf dem Erwin-Durst-Pfad im Schammbergwäldle. Die Helfer der Leichtathletikabteilung des TSV Betzingen, die den Jubiläums-Lauf federführend organisiert hatte, kamen mit dem Zählen kaum nach. Pfeilschnelle und ganz gemütliche, große und kleine Läufer gingen auf die Ein-Kilometer-Strecke. Der kleinste Teilnehmer war zarte drei Monate alt und bewältigte die Strecke selig schlummernd im Kinderwagen. Die jüngsten Läuferbeine gehörten einem Dreijährigen, der nur unwesentlich größer war als seine Startnummer, die ältesten in der Frauenklasse der 82-jährigen Anne Digel, bei den Männern sogar einem 83-Jährigen: Erwin Durst, der 1976 an Ort und Stelle den Betzinger Lauftreff gegründet hatte. Ehrensache, dass er aus diesem besonderen Anlass noch einmal antrat: Stolze zehn Runden in moderatem Tempo schaffte der fitte Senior.Mit dabei auch seine Schülerinnen von einst. Ein flottes und sehr vergnügtes Damen-Quartett, bewaffnet mit Nordic-Walking-Stöcken - und der lebende Beweis, dass Erwin Durst mit seinen Prognosen damals goldrichtig lag. »Er hat immer gesagt, dass Laufen jung hält«, lacht Maria Merkl. 69 Jahre ist sie alt, würde aber glatt als Endfünfzigerin durchgehen. Jeden Montag geht sie mit Elfriede Schaber, wie sie Gründungsmitglied des Lauftreffs, walken. »Nicht mehr so schnell wie früher«, schmunzelt die 70-Jährige, »da haben wir auf 10- oder 20-Kilometer-Wettkämpfe trainiert.«»Wenn Sport nur nicht so anstrengend wäre« Nachhaltig in Erinnerung geblieben sind den Betzingerinnen die Motivationskünste von Erwin Durst. »Wenn ihr wüsstet, wie schön ihr davon werdet!«, rief er ihnen zu, wenn sie einen Durchhänger hatten - und das wirkte prompt.Bestens gelaunt machen sich die vier Freundinnen auf die altbekannte Strecke, wo sich ein buntes Völklein tummelt. Unübersehbar in der Mehrzahl: die Fraktion der Spaß-an-der-Freude-Läufer. Zu der zählt sich auch Rolf Knorrscheidt, obwohl er gerade stolze 21 Kilometer runtergespult hat. Damit bleibt der drahtige Betzinger nur knapp unter dem Rekord von Holger Mankowski mit 25 Kilometern. »Die Zeit spielt hier keine Rolle«, strahlt Knorrscheidt.Dietmar Wandel ist das Strahlen etwas vergangen, denn nach 17 Kilometern hat sich seine Achillessehne gemeldet. Wie Rolf Knorrscheidt hat es das Mitglied der TSV-Handballabteilung vorgezogen, die Sonntags-Joggingrunde diesmal in bester Jubiläums-Gesellschaft zu absolvieren. Trotz zwickender Achillessehne eine gute Entscheidung, findet er. Wo sonst trifft man sonntagmorgens so viele nette Leute?Der TSV Betzingen ist mit allen Abteilungen vertreten. Sogar die jungen Rennradler haben sich aufgerafft, die sich tags zuvor bei ihren Bergmeisterschaften verausgabt hatten. »Wenn Sport nur nicht so anstrengend wäre«, ächzt Monika Kolberg nach der sechsten Runde mit Schweißperlen auf der Stirn: Auch der Leiterin der Radsportabteilung sitzt die Bergmeisterschaft noch in den Knochen.Vom Betzinger Ortschaftsrat leisten Werner Schall, Kurt Gugel und Dagmar Krause ihren laufenden Jubiläums-Beitrag. »Wenn's nicht reicht, kommen wir noch mal«, ruft Dagmar Krause, obwohl sie schon zehn Kilometer gelaufen ist: Sie ist hellauf begeistert von der Idee.Doch die Organisatoren, allen voran Karin Döffinger, Leiterin der Leichtathletik-Abteilung, und TSV-Chef Hartmut Digel, müssen nicht anrufen: Schon um die Mittagszeit ist klar, dass sie die 750 Kilometer locker zusammenbekommen. »Das war richtig gut, wir sind mehr als happy«, zieht Hartmut Digel am Nachmittag Bilanz. Statt abzuheben, schnürt er selbst die Laufschuhe und rennt glatte zehn Runden. (GEA) Erschienen im GEA
Hajek trägt Sieg davonRadsport: Interstuhl-Cup in SigmaringenBei strahlendem Sonnenschein fand am Sonntag in Sigmaringen das letzte Rennen um den Interstuhl-Cup statt. Trotz der morgendlich kühlen Temperaturen wollten die Radsportler vom TSV Betzingen auch bei ihrem letzten Saisonrennen noch einmal ihr bestes geben. Aus Sicht der Betzinger konnten an diesem Tag vor allem die Juniorin Senta Hajek und der Jugendfahrer Emanuel Kusch überzeugen. Beide starteten im gleichen Rennen, allerdings mit getrennter Wertung. Im Rennen, welches als Kriterium ausgetragen wurde, machte Kusch von Beginn an viel Druck und attackierte immer wieder in den Wertungsrunden, jedoch war die Konkurrenz hellwach und ließ den Betzinger nicht fahren.
Durch das hohe Tempo im Hauptfeld wurden nach und nach alle Frauen und Juniorinnen vom Feld abgehängt, einzig Senta Hajek konnte bis zu diesem Zeitpunkt dem hohen Tempo folgen. Drei Runden vor Schluss setzte Emanuel Kusch dann alles auf eine Karte und fuhr eine Attacke um bei der Schlusswertung, welche doppelt zählte, zu punkten. Diesmal konnte kein anderer Fahrer folgen, und so rettete er sich mit einem knappen Vorsprung vor dem Hauptfeld ins Ziel. Durch die gewonnenen Punkte der Schlusswertung konnte sich der 16-Jährige somit noch einen sehr guten vierten Platz in der Tageswertung sichern, Sieger des Rennens wurde Alexander Jäggle vom RV Deisslingen. Noch größeren Grund zum Jubeln hatte hingegen Senta Hajek, welche zwar das Hauptfeld noch ziehen lassen musste, allerdings trotz des Rückstands noch als beste Frau das Rennen abschloss und somit die Tageswertung der Frauen für sich entscheiden konnte. In der Gesamtwertung verbesserte sich die 18-jährige Schülerin mit diesem Sieg im letzten Rennen vom dritten auf den zweiten Platz und sorgte damit für ein erfreuliches Saisonende der Betzinger Radsportler.Erschienen in den Reutlinger Nachrichten
Kusch und Kießling stark auf dem RadBei den Straßenrad-Bezirksmeisterschaften am Sonntag in Wendelsheim bei Rottenburg, standen mit Emanuel Kusch und Simon Kießling auch zwei Fahrer des TSV Betzingen am Start. Doch während Simon Kießling im Rennen der Junioren U19, aufgrund der fast übermächtigen Konkurrenz, nicht mit in die Entscheidung um den Sieg eingreifen konnte, sah dies bei Emanuel Kusch im Rennen der Jugend U17 anders aus. Trotz des krankheitsbedingten Ausfalls seines Team- und Trainingskollegen Simon Walker konnte sich Kusch von Anfang des Rennens an gut in Szene setzen. Im weiteren Rennverlauf hatte es Kusch dann zwar zunehmend schwerer gegen die starken Teams aus der Region, konnte sich aber mit viel Kampfgeist und Willen am Ende des Rennens noch den 2. Platz sichern und ist somit neuer Vize-Bezirksmeister des Bezirks Achalm. Knapp geschlagen wurde er nur vom Wendelsheimer Lokalmatador Samuel Schmidt (RV Wendelsheim).Erschienen in den Reutlinger Nachrichten
Radsport - TSV Betzingen steigt wieder in Rennserie ein. Neunköpfiges Amateur-Team. Erfolgreiche Vergangenheit »Sich beweisen und entwickeln« VON DIETER REISNER REUTLINGEN. Ihre Passion hat alles andere als einen guten Leumund. Der Radsport fällt in der Öffentlichkeit nur noch durch Negativ-Schlagzeilen auf und wird wie keine andere Sportart mit Doping in Verbindung gebracht. Gleichwohl lassen sich die Verantwortlichen des TSV Betzingen von diesen Nachrichten nicht beirren. Sie besinnen sich auf eine große Vergangenheit und rufen wieder ein Radsportteam ins Leben. Mit einer neunköpfigen Mannschaft sowie vier Jugendlichen kehrt der Verein nach fünf Jahren wieder ins Amateurgeschehen zurück. Starts bei den Cupserien Interstuhl und LBS, der baden-württembergischen Bergmeisterschaft sowie weiteren Einzelrennen im Ländle sind gepant.Urgestein Viesel zur Seite Insgesamt bei 29 Wettkämpfen zeigen die Lizenzfahrer Flagge. Trainer Tilman Bücheler (22) fährt selbst mit, Felix Mager, (22), Marc Landmann (33), Michael (27) und Stephan Gottschling (23), Florian Eikens (19), Hans Peter Engelhart (20), Daniel Seeger (25) sowie Dietmar Viesel (34) tragen die neuen weiß-blau-schwarzen Trikots. Im Jugendteam startet neben Simon Walker (15), Emanuel Kusch (15) und Simon Kissling (18) mit Senta Hajek (16) auch eine junge Frau.Nachdem der Verein vier Sponsoren gefunden hat, konnte das Abenteuer Rennsport angegangen werden, so Monika Kolberg. »Es hat sich im vergangenen Jahr entwickelt, dass es wieder eine Radsportmannschaft geben wird«, erläutert die Abteilungsleiterin, die noch die ruhmreichen Zeiten des gelb-blauen Heinrich-Schmid-Teams kennt.Dirk Baldinger oder Matthias Ruß, heute Profi bei Gerolsteiner, sind Namen aus der nahen Vergangenheit, die im Verein ihre Tretkünste erlernten. Für die neue Truppe baut Kolberg aber deshalb keinen Druck auf. »Es gibt keine Zielvorgabe. Sie sollen sich beweisen und entwickeln.« Die Mannschaft startet als TSV Betzingen und wird sich nicht hinter einem Sponsorennamen verstecken. »Wir wollen eine Talentschmiede sein«, sagt Kolberg selbstbewusst.Seit elf Jahren steht sie an der Spitze der Abteilung. Natürlich spürt auch Kolberg das schlechte Image des Radsports, nimmt das aber als Ansporn. »Dieser Sport war schon immer eine Herausforderung für jeden, der ihn betreibt. Viele Fahrer versuchen, ihre Grenzen zu testen. Es ist wichtig, das richtige Maß zu finden und es nicht zu übertreiben.«Dem schließt sich Dietmar Viesel ausnahmslos an. »Wir wollen aufklären und vermitteln, dass man mit sauberem Sport erfolgreich sein kann.« Der alte Haudegen fährt seit 1991 im Verein, gewann sechs Jahre später die baden-württembergische Bergmeisterschaft, stand bei Staffelrennen als Sieger auf dem Treppchen und fährt seit 17 Jahren mit der C-Lizenz. »Als Urgestein und erfahrener Mann kann er den Jungen etwas beibringen. Wir sind froh, ihn in unseren Reihen zu haben«, freut sich Kolberg.Das Amt des Trainers füllt ein Jüngerer aus. Tilman Bücheler macht gerade den Trainer-C-Schein. Vor allem die Jugendarbeit liegt in seiner Verantwortung, aber auch die Aktiven kommen in den Genuss seiner Trainingseinheiten. Letztendlich sind aber alle Individualisten. »Jeder muss gucken, dass er fünf Mal in der Woche auf dem Rad sitzt.« (GEA)
Tilman Bücheler vorne dabeiRadsport: Starker sechster Platz beim LBS-Cup-Rennen in PlattenhardtRennfahrer Tilman Bücheler vom TSV Betzingen belegte am Sonntag beim LBS-Cup-Rennen in Filderstadt-Plattenhardt einen hervorragenden 6. Platz.Trotz der widrigen äußeren Umstände bei knapp 13 Grad und Dauerregen, gingen die zwei Fahrer des TSV Betzingen, Tilman Bücheler und Felix Mager, mit großen Erwartungen ins Rennen. Die Strecke war ein 1,6 km langer Rundkurs mit einem giftigen Anstieg, der 40 mal zu bewältigen war. Gefahren wurde das Rennen als Kriterium, bei dem es alle fünf Runden Punkte für die ersten vier Fahrer gab. Am Ende hatte derjenige gewonnen, der am meisten Punkte erreichte. Schon früh im Rennen konnten sich zwei Ausreißer vom Feld absetzen und sicherten sich Wertung um Wertung. Somit waren ihnen die ersten beiden Plätze schon so gut wie sicher. Im Hauptfeld konnten sich hingegen immer wieder die Sprinter die restlichen Wertungspunkte sichern. Nach etwas mehr als der Hälfte der 40 zu fahrenden Runden, fasste sich Tilman Bücheler schließlich ein Herz. Am Anstieg setzte er sich an die Spitze des Feldes und ließ seinen Teamkollegen Felix Mager das Tempo noch einmal erhöhen. Durch diese Tempoerhöhung der Betzinger zog sich das Feld enorm in die Länge, und in der folgenden Runde attackierte Bücheler schließlich, direkt vom Hinterrad seines Teamkollegen, am Anstieg. Nachdem niemand diesem Antritt folgen konnte, machte sich Bücheler allein auf die Verfolgung der beiden Spitzenreiter. Schnell konnte er etwas Zeit auf die Führenden gut machen, jedoch wollten ihn die Sprinter im Feld nicht fahren lassen und erhöhten das Tempo nun ebenfalls. Nach etwa zehn Runden allein auf der Verfolgung der beiden Spitzenreiter, wurde Bücheler schließlich knapp sieben Runden vor Schluss wieder vom Feld gestellt. Während seiner 15 km langen Soloflucht konnte er allerdings bei zwei Wertungen Punkte sammeln und kam somit im Gesamtergebnis mit vier Wertungspunkten auf einen starken sechsten Platz. Sein Teamkollege Felix Mager konnte das Rennen aufgrund einer Reifenpanne nicht beenden. prwa