Traditionelle Herbsttour TSV Betzingen Freizeitsport Bereits schon zum 5. Mal trafen sich Mitglieder des TSV Betzingen, zum 2. Mal unter der Führung und Organisation der seit nunmehr einem Jahr bestehenden Freizeitsportabteilung, zum alljährlichen „Herbst Run“ am Bahnhof in Betzingen. Panik kam jedoch gleich zu Beginn auf, als der im Internet unter dem DB-Fahrplan ermittelte und in Betzingen angeblich haltende Zug nicht fahrplanmäßig eintraf und alle anderen einfach durchfuhren. Getreu dem Motto: „Sportliche Betätigung ohne Wettkampfgedanken“ entschloss sich die Gruppe gezwungenermaßen zum jetzt sprichwörtlichen Run von Betzingen aus in Richtung Hauptbahnhof Reutlingen, um von dort einen Zug nach Tübingen zu erreichen. Von dort aus ging es dann endlich mit einer Verspätung von einer Stunde mit der Regionalbahn zum Hauptbahnhof nach Tübingen. Nachdem in den Vorjahren immer Ziele am Albtrauf angewalkt worden waren, stand dieses Mal der mit nur 475 m Höhe vergleichsweise halb so hohe Kapellenberg in Wurmlingen auf dem Tagesprogramm. Trotz den Widrigkeiten ging die Gruppe gut gelaunt und angespornt durch das tolle und sonnige Herbstwetter, von Tübingen aus über den Schlossberg auf den Spitzberg, auch Hirschauer Berg genannter Keuper-Höhenrücken, am Rande des Neckartales in Richtung Hirschau. Beeindruckt von dem herbstlichen Farbenspiel , der dortigen Flora der stark bewaldeten Hochlage und der tollen Sicht hinunter ins Tal in Richtung Rottenburg, erreichte man zügig die Rebhänge zwischen Hirschau und Wurmlingen. Aufgrund der dortigen Steillagen konnte man sich gut vorstellen, dass hiesiger Weinbau eine schweißtreibende Angelegenheit ist und der Tropfen Wein hart erarbeitet werden muss. Unterhalb der „Wurmlinger Kapelle“ angekommen, hatte das für diesen Tag eingeteilte Cateringteam, an der dortigen Grillstelle, bereits ein Feuer entfacht und zur Stärkung gab es Rote vom Grillspieß und diverse mineralhaltige Getränke.Nach ausgedehnter Regenerationsphase machte sich die Gruppe auf in Richtung Ausflugslokal „Schwärzlocher Hof“. Nach dem Genuss von einem Glas Mostschorle und Zwiebelkuchen ging es von dort aus wieder zügigen Schrittes in Richtung Tübingen zurück. Mit einer Laufstrecke von ca. 17 km in den Beinen fuhr man von dort aus, mit dem Zug wiederum an Betzingen vorbei, in Richtung Reutlingen.Dort nahm die Gruppe dann ein Zug aus Stuttgart auf, welcher zufälligerweise Mal in Betzingen anhielt. Bei einem gemütlichen Abendessen in einer Gaststätte am Bahnhof in Betzingen, ließ man den Tag nochmals Revue passieren und war sich einig, nächstes Mal gleich vom Hauptbahnhof Reutlingen zu starten, um nicht nach Reutlingen rennen zu müssen. Auch wir lernen stätig dazu. MG
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