Der TSV Betzingen musste sich am Sonntagabend beim TSV Deizisau deutlich mit 23:36 (11:19) geschlagen geben.
Vor rund 150 Zuschauern fand der TSV über die gesamte Spielzeit hinweg kaum zu seinem Spiel und hatte dem konzentrierten Auftritt der Gastgeber nur wenig entgegenzusetzen.
Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, in welche Richtung sich die Partie entwickeln würde. Eine hohe Anzahl an technischen Fehlern und Fehlpässen auf Betzinger Seite lud Deizisau immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren ein. So setzten sich die Gastgeber früh ab und führten nach 15 Minuten bereits mit 9:4.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es Betzingen nicht, die Fehlerquote entscheidend zu reduzieren.
Deizisau nutzte die sich bietenden Räume konsequent und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 19:11 aus – eine Vorentscheidung war damit bereits gefallen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Betzingen fand weiterhin kaum Lösungen im Angriff und leistete sich zu viele einfache Ballverluste. Deizisau hingegen spielte die Partie souverän herunter und erhöhte den Vorsprung zwischenzeitlich weiter. Eine Serie von sechs Treffern in Folge in der Schlussphase unterstrich die Überlegenheit der Gastgeber zusätzlich.
Unterm Strich geht die Niederlage auch in dieser Höhe in Ordnung. Der TSV Betzingen konnte an diesem Tag zu keinem Zeitpunkt entscheidend dagegenhalten und blieb sowohl im Angriff als auch in der Defensive hinter den eigenen Möglichkeiten.
Co-Trainer Chris Kern fand nach der Partie klare Worte: „Wir haben uns heute mit unseren vielen technischen Fehlern das Leben selbst schwer gemacht und Deizisau zu einfachen Toren eingeladen. So wird es in dieser Liga extrem schwierig, etwas Zählbares mitzunehmen."
Nun richtet sich der Blick nach vorne: Am kommenden Samstag empfängt der TSV Betzingen den TSV Denkendorf in der heimischen Halle. Anpfiff ist um 19:00 Uhr – bereits ein Punktgewinn würde reichen, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern.
Es spielten unter den Trainern Chris Kern und Christian Kirchmann:
Kai Kussmann (8), Leopold Heinzmann (4), Sören Elser (2/2), Fabio Geldreich (2), Carlo Pyschik (2), Ingo Sotirov (2), Hannes Stotz (2), Tobias Lawitschka (1), Julius Ehinger, Tom Gross, Niclas Lohan, Bela Pyschik, Noah Schlotterbeck, Johannes Wenke, Kjell Widmer