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Revanche missglückt – Männer 1 verliert Derby in Unterhausen

Der TSV Betzingen musste sich im Derby bei der SG Ober-/Unterhausen mit 25:32 (10:13) geschlagen geben und verpasste damit die erhoffte Revanche für die Hinspielniederlage. Vor rund 200 Zuschauern in Lichtenstein-Unterhausen entwickelte sich ein intensives, lange Zeit offenes Spiel, in dem die Gastgeber am Ende die reifere Spielanlage zeigten.

Die Anfangsphase verlief äußerst zäh: In den ersten zehn Minuten gelang beiden Mannschaften kein Treffer. Betzingen tat sich insgesamt schwer, gegen die offensive Deckung der SG klare Torchancen zu kreieren. Zwar arbeitete die Abwehr der Blau-Weißen aufmerksam und hielt die Gastgeber zunächst gut in Schach, im Angriff fehlten jedoch Bewegung, Durchschlagskraft und die letzte Konsequenz. Unterhausen nutzte dies, setzte sich nach 15 Minuten auf 6:3 ab und ging mit einer 13:10-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Betzingen defensiv ordentlich im Spiel, musste jedoch immer wieder Treffer über die gut aufgelegten Außenspieler der SG hinnehmen. Zudem erwischte Kai Lehmann aus dem Rückraum einen starken Tag und stellte die Betzinger Defensive mehrfach vor Probleme. Auf der eigenen Seite verhinderten zu viele technische Fehler und Fehlpässe, dass man näher herankam.

Knapp zehn Minuten vor dem Ende keimte noch einmal Hoffnung auf, als Luca Kriz auf 23:20 verkürzte. In dieser Phase hatte Betzingen mehrfach die Möglichkeit, weiter zu verkürzen und das Spiel noch einmal spannend zu machen. Doch erneut fehlte die nötige Konsequenz im Abschluss, während die Gastgeber ihre Chancen deutlich besser nutzten und den Vorsprung in der Schlussphase kontinuierlich ausbauten.

So stand am Ende eine verdiente 25:32-Niederlage, bei der Betzingen zwar kämpferisch und defensiv überzeugte, sich offensiv jedoch zu oft verzettelte.

Vielen Dank an unsere Fans für die Unterstützung!!!

Es spielten unter den Trainern Jens Demel und Christian Kirchmann:

Loris Steinhart (6), Luca Kriz (5), Kai Kussmann (4), Robin Strifler (3), Kjell Widmer (3), Tobias Lawitschka (2), Sören Elser (1), Julian Goldstein (1), Tom Gross, Leopold Heinzmann, Jan Kussmann, Niclas Lohan, Noah Schlotterbeck, Hannes Stotz, Johannes Wenke

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