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Deutliche Niederlage beim Tabellenzweiten

Der TSV Betzingen musste sich am Samstagabend beim TSV Bartenbach deutlich mit 20:38 (11:17) geschlagen geben. Vor 150 Zuschauern in Göppingen zeigte der Favorit insbesondere in der zweiten Halbzeit seine Klasse und ließ den Gästen letztlich keine Chance.
Dabei startete Betzingen ordentlich in die Partie. Die ersten 15 Minuten verliefen ausgeglichen, beim Stand von 4:4 hielt der TSV gut dagegen und präsentierte sich kämpferisch. Allerdings fehlten mit Kai Kussmann, Ingo Sotirov, Leo Heinzmann und Loris Steinhart gleich drei wichtige Stützen im Kader. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich der Tabellenzweite immer deutlicher ab und nutzte seine individuelle Qualität konsequent aus.
Zur Pause lag Betzingen mit 11:17 zurück.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bartenbach nochmals das Tempo und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Ein 6:0-Lauf in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit sorgte früh für klare Verhältnisse – der Treffer von Fabio Geldreich zum 12:21 in der 34. Minute unterbrach diese Serie lediglich kurzzeitig. Insgesamt erzielten die Gastgeber 21 Tore im zweiten Durchgang und spielten ihre Überlegenheit souverän aus.
Bester Betzinger Torschütze Sören Elser ordnete die Partie anschließend selbstkritisch ein: „Wir haben gut begonnen, aber nach der Anfangsphase zu viele einfache Fehler gemacht. 
Gegen so einen Gegner wird das sofort bestraft."
Unterm Strich blieb Betzingen nur die Erkenntnis, dass man gegen einen Topfavoriten nur über eine konstant starke Leistung in allen Mannschaftsteilen bestehen kann. Die ersten 15 Minuten machten Mut, doch danach setzte sich die Qualität des Tabellenzweiten deutlich durch.

Der TSV schickt gute Genesungswünsche nach Bartenbach an die Nummer 30 Nicola Rascher, der sich im Spiel wahrscheinlich eine schwere Knieverletzung zuzog. 

Bereits kommenden Samstag wartet die nächste wichtige Aufgabe: Dann empfängt der TSV Betzingen den punktgleichen TV Gerhausen.
Im Kampf um Platz 10 ist ein spannendes und richtungsweisendes Duell zu erwarten.

Es spielten unter den Trainern Jens Demel und Chris Kern:
Sören Elser (4), Noah Schlotterbeck (3), Kjell Widmer (3), Fabio Geldreich (2), Luca Kriz (2), Tobias Lawitschka (2/1), Hannes Stotz (2), Carlo Pyschik (1), Robin Strifler (1), Julian Goldstein, Tom Gross, Niclas Lohan, Johannes Wenke


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